Jugendliteratur, Rezensionen

Tschick

In diesem Buch geht es darum, dass Andrej Tschichatschow, auch Tschick genannt, neu in eine 8. Klasse kommt. Von Anfang an ist klar, dass er ein Aussenseiter ist, genau wie sein Mitschüler Maik Klingenberg. Die Sommerferien rücken immer näher, jedoch zeigt Maik wenig Begeisterung dafür: er ist nicht auf Tatjanas Party eingeladen, sein Vater verreist für zwei Wochen mit seiner Sekretärin und seine Mutter ist mal wieder in einer Entzugsklinik für Alkohliker. Maik befürchtet schon, dass die Ferien stinklangweilig werden. Doch da hat er die Rechnung ohne Tschick gemacht, der eines Mittags mit einem geklauten Auto vor seinem Haus aufkreuzt.

Mit dem geklauten Lada, machen die Beiden ganz Deutschland unsicher. Auf ihrer langen Reise machen die viele neue Bekanntschaften. Jedoch lernen sie nicht nur Leute wie das taffe Mädchen Isa kennen oder der etwas „anderen“ Familie in dem kleinen Dorf, sondern sie kommen auch mit der Polizei in Verbindung. In dieser Zeit lernen Maik und Tschick was es heißt, einen Freund zu haben – egal wie schwierig es manchmal ist.

Ich bin echt begeistert von diesem Jugendroman. Als ich das Cover gesehen hatte, waren meine Erwartungen erst mal nicht so groß. Doch schon nach den ersten zwei Kapiteln wollte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Das Buch ist sehr lustig geschrieben, es gab nicht ein Kapitel, in dem ich nicht wenigstens schmunzeln musste. Dadurch, dass das Buch in der „Ich-Perspektive“ geschrieben ist, wird die Erzählung sehr spannend. Man kann sich besser in die Lagen der Hauptperson hineinversetzen. Was ich auch sehr gut fand ist, dass Wolfgang Herrendorf das Buch so geschrieben hat, dass die Story mit dem eigentlichen Ende anfängt und dann einen kleinen Zeitsprung in die Vergangenheit macht, so dass man einen kleinen Vorgeschmack vom Schluss hat und man unbedingt weiterlesen will.

Mein Fazit:
Ich empfehle das Buch unbedingt weiter, da man einfach immer was zu lachen hat. Ein großer Pluspunkt ist, dass man die Handlungen nicht voraussieht und immer überrascht wird. Man muss dieses Buch einfach mal gelesen haben.

Eure Ina von Bloggerhochzwei

Bildrechte: Rowohlt Verlag

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