Tags

, , , , , , , ,

urban gardening

Klappentext


Nicht genug Platz für einen eigenen Garten? Das kann gar nicht sein!
Hier finden Sie Inspirationen und praktische Tipps, um Obst, Gemüse und Blumen auf kleinstem Raum anzubauen. Auf Balkonen genauso wie auf Dächern, Treppen, Fensterbrettern, in Blumenkästen oder sogar im Kofferraum!
Begegnen Sie einem Pärchen, das einen ertragreichen Gemüsegarten in einem alten Swimmingpool anlegt, einem Künstler, der sich von seinem Balkon hoch über der Stadt mit frischem Salat versorgt oder Kindern, die leckere Sprossen in Einmachgläsern ziehen. Daneben zeigen kleine Projekte und praktische Beispiele, wie man das meiste aus dem Raum herausholen kann, den man hat: Hängekörbe für Erdbeeren und Pflücksalate oder Kräuterbeete für das ganze Jahr.

Meine Meinung


Garten kann man gar nicht genug haben. Frisches Obst und Gemüse aus eigenem Anbau schmeckt unvergleichlich gut und kann gar nicht mit gekauften Früchten mithalten. Dass dieser Traum auch ohne Landidylle und Garten in Erfüllung gehen kann, zeigt dieses Buch.

„Urban Gardening Gemüse anbauen auf kleinstem Raum“ meint genau das. Jedes noch kleine Plätzchen, sei es auf dem Balkon oder auf dem Dach, kann genutzt werden. Kreativität ist gefragt, um die ausgefallensten Pflanzgefäße auf Treppen und in Ecken zu arrangieren.

Hoch hinaus geht`s in Bristol auf Nells Balkon oder auf den Dächern von Joel in London. Gekonnt wurden hier Blumen und Gemüse angebaut um sich so den Traum vom eigenen Garten zu erfüllen. Urbane Lösungen haben sich Penny und Ellen ausgedacht – sie nutzen jede noch so kleineste Fläche, jede noch so versteckte Ecke und zaubern sich so ein kleines Paradies. Gärtnern fürs Gemeinwohl ist auch eine spannende Sache. Ein tolles Projekt wofür sich auch kleinste Flächen lohnen. Hier wird Kindern gezeigt, dass Tomaten am Strauch, Karotten in der Erde und Äpfel am Baum wachsen und nicht im Supermarkt. Ian, Fiona und Lia haben sich ganz den Pflanzen auf Wanderschaft verschrieben. Ob in einem Wohnmobil, einem ausrangierten Schubkarren oder gar auf der Ladefläche eines Autos, Pflanzen wachsen da wo man sie braucht. Im vorletzten Kapitel  kommen wir noch in den Genuss der Gartenminiaturen. Auch hier wird aus der Not eine Tugend gemacht um so viel wie möglich anbauen zu können. So begegnen uns hier Ideen wie eine Salatkugel, exotisches Gemüse oder Kräuter im Mini-Gewächshaus. Zum Schluss dürfen wir noch einen Blick in die Feuchtgebiete werfen. Hier schwimmen Beete auf einem Lastkahn oder wurde ein ausgedienter Swimmingpool gekonnt zum Gewächshaus umfunktioniert.

geranien auf treppe

Alle Kapitel sind am Ende mit Praxistipps hinterlegt, so dass die eine oder andere Idee nachgemacht werden kann. Wer sich gerne noch mehr mit den vorgestellten Ideen beschäftigen möchte, findet im Anhang alle Adressen der Blogs und Firmen aus diesem Buch.

salatkugel

In diesem Buch werden keine Pflanzen vorgestellt welche besonders gut für das Gärtnern auf kleinstem Raum geeignet sind. Dieses Buch ist eine Inspirationsquelle um sein eigenes Paradies auf seinem Balkon, Dach oder Hinterhof zu gestalten. Die wunderschönen Bilder machen Lust, sich genau diese grünen Wohnzimmer nachzuahmen, jeder nach seinen Möglichkeiten.

Fazit


Wer genauso gerne sein Obst und Gemüse auf seinem Balkon, in Töpfen oder auf anderem kleinen Raum anbaut wie ich, findet hier sehr viel Inspiration. Durch die Praxistipps kann man einiges Schritt-für-Schritt nachmachen, so dass der eigene Traum von einer essbaren Wand zur Realität werden kann.

4/5

Eckdaten


„Urban Gardening Gemüse anbauen auf kleinstem Raum“ von Lia Leendertz// Knesebeck Verlag // Februar 2016 // 160 Seiten // Hardcover // ISBN: 978-3-86873-853-7// Preis: 19,95€

Über die Autorin


Lia Leendertz arbeitet als freiberufliche Gartenredakteurin und teilt sich mit Freunden einen gemeinsamen Garten in der Nähe ihrer Heimatstadt Bristol. Sie schreibt regelmäßig für The Guardian und The Telegraph mit einem Schwerpunkt auf biologischem Anbau und Gemeinschaftsgärten. Zu diesen Themen hat sie bereits mehrere Bücher verfasst.

Eure Sarah von Bloggerhochzwei

Bildrechte: Knesebeck Verlag