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tanz in den tag

Klappentext


In ihrer neuen Trilogie schreibt Katherine Pancol auf ihre unverwechselbare Weise über ein Kaleidoskop von Frauen, die kaum unterschiedlicher sein können, eines aber vereint: Was auch immer geschieht, sie lassen sich nicht unterkriegen.
Da ist zum Beispiel Stella. Sie lebt mit ihrem kleinen Sohn auf einem Bauernhof im Burgund und arbeitet auf dem Schrottplatz; oder Hortense, die ihr Glück in der Modewelt von New York sucht. Oder die von quälenden Selbstzweifeln heimgesuchte Erfolgsautorin Joséphine und schließlich Calypso, eine begnadete kubanische Geigerin, die auf dem Konservatorium Hortenses Freund Gary gefährlich nah kommt.
Jede dieser »Muchachas«, wie »junge Frau« auf Spanisch heißt, hat ihre ganz eigene Geschichte und dennoch kreuzen sich ihre Wege immer wieder, und es entsteht ein dichtes Romangeflecht, dessen Sogwirkung sich keine Leserin entziehen kann.

 

Meine Meinung


Zu Beginn lernen wir Hortense kennen. Sie ist Modedesignerin und will hoch hinaus, mitwirken bei den ganz oberen in der Liga. Ihr Freund Gary ist ein begnadeter Musiker und irgendwie leben beide in ihrer eigenen Welt. Am Rande treffen wir auch noch auf Calypso, eine schüchterne junge Frau, die nur auf der Bühne mit ihrer Geige so richtig aus sich raus gehen kann.
Ebenso machen wir Bekanntschaft mit Josephine, eine Frau ohne Selbstbewusstsein, immer am Zweifeln auch noch dann, als sie ihre große Liebe gefunden hat.
Der Großteil im ersten Teil von „Muchachas Tanz in den Tag“ ist Stella gewidmet. Stella ist eine selbstbewusste junge Frau, eine Kämpferin, die in der Vergangenheit und auch in der Gegenwart mit großen Problemen zu kämpfen hat. Ihre Kindheit war von Gewalt und Missbrauch gezeichnet und ihr Vater hat auch heute noch großen Einfluss auf ihr Leben. Leonie, die Mutter von Stella, hat es am schlimmsten erwischt. Sie lebt noch heute mit Stellas Vater zusammen und wird am häufigsten zur Zielscheibe seiner Gewaltausbrüche.

Der Schreibstil von Katherine Pancol ist lebendig, fesselnd und auch mit der nötigen Tiefe wo es sein muss. Durch den ständigen Perspektivenwechsel möchte man auch unbedingt weiterlesen und ich muss sagen, das Buch habe ich regelrecht verschlungen.

Die Protagonisten in diesem Roman sind allesamt authentisch und charakteristisch beschrieben. Ich konnte mich in jede Figur einfühlen und hatte nicht nur einmal Mitleid oder Hass für diese empfunden. Letzlich sind sie mir sehr ans Herz gewachsen und ich bin gespannt, ob alle irgendwie etwas miteinander zu haben. Auch die Schauplätze sind sehr lebendig dargestellt, so dass ich diese bildlich vor mir gesehen habe.

Fazit


Es war mein erster Roman von Katherine Pancol und ich bin restlos begeistert. Ich hatte einfach nur großen Spaß, dieses Buch zu lesen. Ehrlich gesagt bin ich schon sehr gespannt, wie es mit unseren Muchachas weitergeht – ich hoffe in der gleichen Leichtigkeit wie der erste Teil.

4/5

Eckdaten


„Muchachas – Tanz in den Tag“ von Katherine Pancol// Carl’s Books Verlag // März 2016// 352 Seiten // Taschenbuch // ISBN: 978-3-57058-556-6 // Preis: 14,99€

Über die Autorin


Katherine Pancol wurde 1954 in Casablanca geboren und lebt seit ihrem fünften Lebensjahr in Frankreich. Nach ihrem Literaturstudium arbeitete sie als Lehrerin, Journalistin und Autorin. Ihr beispielloser Aufstieg zum „Phänomen Pancol“ begann 2006 mit dem Erscheinen des ersten Bandes der Joséphine-Trilogie „Die gelben Augen der Krokodile“, der auch erfolgreich verfilmt worden ist. Auch ihre neue Trilogie „Muchachas“ stürmte die Bestsellerlisten in Frankreich. Katherine Pancol lebt in Paris.

Eure Sarah von Bloggerhochzwei

Bildrechte: Carl’s Books