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man könnte einfach mal nichts

Klappentext


Wohlfühlen ist eine ganz individuelle Sache. Es beginnt damit, sich Zeit zu nehmen, um zunächst einmal herauszufinden „Was tut mir gut?“.
Dabei geht es gar nicht um lebensverändernde Großprojekte, sonder darum, die Achtsamkeit für die kleinen Dinge wiederzufinden, einmal nur an sich zu denken, innehalten, ohne Zwang und Leistungsdruck den Moment genießen.
Und weil schon im Tun eine Menge Vorfreude steckt, kann es ungemein befriedigend sein, Kleinigkeiten, die Wohlbefinden schenken, zuzubereiten oder herzustellen. Dieses Buch begleitet Sie mit vielen Wohlfühl-Ideen und -Tipps zum Selbermachen durch die Jahreszeiten. Und weil es sehr wohltuend ist, wenn man angelächelt wird, eignen sich viele der Ideen auch bestens zum Verschenken.

Meine Meinung


Dieses Buch tut einem schon gut, wenn man es nur im Regal stehen sieht. Das Cover ist ganz bezaubernd und lädt förmlich zum Blättern ein.

Das Motto dieses Buches ist: „Wohlfühlen ist, was du selbst daraus machst.“ Diesem Satz kann ich zu 100 % zustimmen. Ich persönlich schaffe gerne ein behagliches Zuhause und erfreue mich, wenn ich selber etwas gemacht habe. Ebenso verschenke ich auch gerne mal eine selbergemachte Kleinigkeit und freue mich schon während des Machens wie ein kleines Kind, da ich gerne lieben Menschen eine Freude mache. Und in solchen Momenten fühle ich mich wohl, wenn andere sich freuen und sich meine Familie zuhause fühlt.

„Man könnte einfach mal nichts tun“ ist nach den vier Jahreszeiten unterteilt. In jedem Kapitel finden sich vielfältige Tipps und Ideen zum Selbermachen. Hier findet ihr Anregungen was eurem Körper gut tut, wie ein Entschlackungstag im Frühling, Buttermilch und Quark gegen Sonnenbrand im Sommer oder ein heißes Fußbad im Winter. Gefolgt von vielen saisonalen Rezeptideen und ganz vielen Dingen zum Selbermachen. Die meisten sind echt schnell gemacht und oftmals mit kostenlosen Dingen aus der Natur kombiniert. Die Dekoideen sind sehr vielfältig, ob für den Garten oder für innen, es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Das macht so richtig an und ich würde am liebsten sofort aus jedem Kapitel etwas daraus machen. Da wir nun aber Herbst haben, werde ich mir die Gartendeko und die kleinen Kerzchen in der Eierschale für das Frühjahr aufheben.

Ich habe Vogelfutter als kleine Kuchen „gebacken“ und einmal in eine ausrangierte Tasse gefüllt, natürlich mit einer Gelegenheit zum Sitzen. Dafür einfach Fett schmelzen und Vogelfutter einrühren und dann in kleine Förmchen oder in eine Tasse füllen.

vogelkuchen

vogelfutter in der tasse

Dann habe ich noch den Holunderbeerenpunsch gemacht, welcher einfach mega lecker schmeckt. Dafür braucht ihr auch nicht viel, Saft und Rotwein mit ein bisschen Zucker, eine Orangenscheibe und einer Zimtstange. Super lecker!

holunderbeerenpunsch

Fazit


Ein sehr gelungenes Buch, welches mich nun rund ums Jahr mit schönen Ideen und Tipps begleitet. Es ist sehr vielfältig und überrascht am Ende noch mit ein paar wunderschönen Postkarten zum Raustrennen. Auch eine tolle Geschenkidee!

Eckdaten


„Man könnte einfach mal nichts tun“ von Wiebke Krabbe// Christophorus Verlag // August 2015 // 128 Seiten // Gebundenes Buch // ISBN: 978-3-8388-3593-8 // Preis: 19,99€

Über die Autorin


Wiebke Krabbe studierte Anglistik und Romanistik an der Universität Hamburg und begann ihre berufliche Laufbahn in der Hamburger Zeitschriften-Redaktion eines britischen Verlagshauses. In der Familienpause ab Mitte der 1980er Jahre übernahm sie erstmals Aufträge für Übersetzungen von Zeitschriften-Artikeln, Kinderbüchern und zwei Kriminalromanen. Seit 1991 ist sie vollberuflich als freie Übersetzerin tätig. 2001 erwarb sie das Diploma in Translation des Institute of Linguists. Sie lebt in einem idyllischen, schleswig-holsteinischen Dorf nahe der Ostseeküste.

Eure Sarah von Bloggerhochzwei

Bildrechte Cover: Christophorus Verlag