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Klappentext


Essen und Trinken mäandern wie die Themse durch Londons Geschichte. Wenn New York die Stadt ist, die nie schläft, dann ist London die Stadt, die immer hungrig ist. Vom Gourmet-Käseladen bis zum altmodischen Metzger, vom Foodtruck bis zum schnittigen italienischen Restaurant – in London gibt es alles, was das Herz oder der Magen begehrt.

Ob traditionelle Gerichte, international inspirierte Kreationen oder landestypische Rezepte – es schmeckt alles einfach köstlich: Chelsea Brötchen, Coronation Chicken, Brick-Lane-Curry, Big-Ben-Burger, East End Bagels oder Paddingtons Brot-und-Butter-Auflauf.

Leah Hyslop webt in ihrem Liebesbrief an London ein schillerndes Netz aus bewegenden Geschichten aus Vergangenheit und Gegenwart. Das Buch feiert all die kulinarischen Freuden, die die Hauptstadt des Vereinigten Königreichs zu bieten hat und ist zugleich wertvoller Führer zu den besten Bäckereien, buntesten Lebensmittelmärkten, angesagtesten Bars und Pubs, urigen historischen Restaurants …

Neben mehr als 100 Rezepten enthält das Buch viele unterhaltsame Geschichten aus der Historie und Insidertipps zur Londoner Food-Szene. Mit zeitgenössischen Fotografien von London, tollen Foodfotos und Vintage-Bildern aus historischen Archiven wunderschön illustriert, ist dies das Buch für alle, die diese lebendige und unvergleichliche Stadt lieben.

Meine Meinung


Irgendwie wird einem immer gesagt, die Engländer haben keine Länderküche und können auch nicht kochen. Das dem nicht so ist, beweist uns die Foodautorin und -redakteurin Leah Hyslop.

In ihrem Kochbuch Made in London entführt sie uns in die Hauptstadt Englands. Kreative Küche ist hier das Stichwort, welches ich nach dem wälzen dieses Kochbuchs bestätigen kann.

Nach einer Einführung bekommt man schon die ersten Einblicke in die Kategorie „Frühstück und Brunch“. Wer hier nur Rührei mit Speck erwartet wird enttäuscht, dafür aber mit vielen anderen Leckereien überrascht. Süßes und salziges, exotisches oder kreatives – hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Weiter geht es mit „Vorspeisen und Snacks“. Auch hier bekommt man Lust auf London, selbst wenn man nur die Gerichte betrachtet. Es ist einiges mit Fisch dabei, aber auch Fleisch und vegetarische Genüsse sind in dieser Kategorie dabei.

Wer die Engländer kennt, weiß auch, dass der „Fünfuhrtee“ nicht fehlen darf. Hier konnte ich mich gar nicht entscheiden, welches Gebäck zuerst nachgebacken wird. Ich habe mich dann für den „Sandkuchen mit Gin und Zitrone“ entschieden und diesen als absolut lecker empfunden.

Abwechslungsreiche, kreative und leckere Gerichte werden uns in „Lon-Dinner“, „Desserts“, „London bei Nacht“ und „London Flüssig“ vorgestellt. Alle hier jetzt ausführlich zu beschreiben, würde den Rahmen sprengen. Aber eines kann ich versprechen: Dieses Kochbuch macht Lust auf Londons Hauptstadt mit seiner eigenen, kreativen und vielfältigen Küche.

Bereichert wird das Kochbuch durch kleine Geschichten. Auch bei den jeweiligen Rezepten ist eine kleine Story dabei, woher das vorgestellte Rezept seinen Ursprung hat. Die Bilder und Fotos in dieser Rezeptsammlung sind ansprechend und die Rezeptbilder alle appetitlich fotografiert. Sowohl die Zutaten als auch die Zubereitung ist übersichtlich gegliedert, toll beschrieben und für jeden machbar.

Fazit


Mir gefällt das 304 starke Kochbuch super gut. Ich hätte ehrlich gesagt nicht so eine Rezeptvielfalt erwartet. Obwohl ich schon in London war, ist mir diese Vielzahl an unterschiedlichen Gerichten gar nicht aufgefallen. Die von mir nachgekochten Rezepte haben alle funktioniert und meiner ganzen Familie geschmeckt. Von mir eine klare Empfehlung für alle, die gerne einmal Great Britain in ihrer Küche erleben möchten.

5/5

Eckdaten


„Made in London“ von Leah Hyslop // Südwest Verlag // März 2020 // 304 Seiten // Gebunden // ISBN: 978-3-517-09782-4 // Preis: 25,00 €

Über den Autor


Leah Hyslop ist Foodautorin und -redakteurin. Sie war viele Jahre für The Telegraph tätig und ist jetzt Food Director des Sainsbury´s Magazine. Sie lebt in East London und ist stolze Mutter einer riesigen Sammlung an Kuchenbackformen.

Eure Sarah von Bloggerhochzwei

Bildrechte: Südwest Verlag