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Fünf Tage die uns bleiben Book Cover Fünf Tage die uns bleiben
Julie Lawson Timmer
Beziehungsroman
Lübbe
16.04.2015
431

Mara, erfolgreiche Anwältin und liebevolle Ehefrau und Mutter, lebt seit einigen Jahren mit einer schrecklichen Gewissheit: Sie leidet an einer unheilbaren Krankheit. Um ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter einen qualvollen Leidensweg zu ersparen und ihnen als glücklicher Mensch in Erinnerung zu bleiben, beschließt sie, sich nach dem Auftreten bestimmter Symptome das Leben zu nehmen.
Nun bleiben ihr noch fünf Tage. Fünf Tage, um sich von den Menschen zu verabschieden, die sie am meisten liebt. Fünf Tage, um letzte Spuren in ihren Herzen zu hinterlassen. Fünf Tage, um für immer loszulassen…

Mara, erfolgreiche Rechtsanwältin, erfährt mit Ende 30, dass sie an einer unheilbaren Krankheit erkrankt ist. Corea Huntington ist das böse, welches in ihr wütet. Während ihr Körper zunehmend verfällt und die Krankheit die Oberhand übernimmt, ist Maras Geist klar. Nach der Diagnose vor 4 Jahren hat sie bereits beschlossen ihrem Leben ein Ende zu machen, wenn es schlimmer wird und sie noch die Kontrolle über sich selber hat. Stichtag sollte dann der darauffolgende Geburtstag sein. Aus Liebe zu ihrer Tochter und aus Liebe zu ihrem Mann. Dennoch plagen Mara Zweifel in den letzten 5 Tagen bis zu ihrem Vorhaben, da auch sie wie wohl jeder Mensch am Leben und ihren Liebsten hängt. Wie wird sich Mara wohl entscheiden ?
Und dann gibt es da noch Scott, einen Lehrer und momentan Pflegevater für Curtis. Auch ihm verbleiben nur noch 5 Tage, bis Curtis wieder zu seiner leiblichen Mutter soll. Auch Scott ist der Verzweiflung nahe, weil er seinen Pflegesohn über alles liebt und es nicht akzeptieren kann, dass dieser ihm nun nach einem Jahr wieder entrissen werden soll.
Beide Fälle haben etwas miteinander zu tun und der Autorin ist es auf eine wundervolle Weise geglückt, diese zu verbinden.
Der Roman ist sehr bewegend, einfühlsam und voller Gefühle geschrieben, dass es mir sehr schwer gefallen ist, dass Buch zur Seite zu legen. Voller Mitgefühl habe ich sowohl Maras wie auch Scotts Geschichte gelesen und auch die eine oder andere Träne ist geflossen. Ich war immer ganz in dem Buch und der Aufbau der Gefühlwelt war genau im richtigen Tempo.
Ehrlich gesagt hatte ich zuvor noch nie etwas von der Huntington Krankheit gehört, dementsprechend schockiert war ich auch, als ich diese nun kennengelernt habe. Ich habe mich oft gefragt, wie ich wohl in Maras Fall entschieden hätte, doch ich finde darauf keine Antwort. Denn bekanntlich stirbt die Hoffnung ja zuletzt.
Mein Fazit
Auch wenn es keine leichte Lektüre ist, so kann ich dieses Buch jedoch wärmstens empfehlen. Legt euch ein Päckchen Papiertaschentücher bereit und gebt euch ganz den Gefühlen hin.

Eure Sarah von Bloggerhochzwei

Bildrechte: Lübbe Verlag

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