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Klappentext


Blutüberströmt hat man die Malerin Alicia Berenson neben ihrem geliebten Ehemann gefunden – dem sie fünf Mal in den Kopf geschossen hat. Seit Jahren sitzt die Malerin nun in einer geschlossenen psychiatrischen Anstalt. Und schweigt. Kein Wort hat sie seit der Nacht des Mordes verloren, lediglich ein Bild gemalt.
Fasziniert von ihrem Fall, setzt der forensische Psychiater Theo Faber alles daran, Alicia zum Sprechen zu bringen. Doch will der Psychiater wirklich nur herausfinden, was in jener Nacht geschehen ist?

Meine Meinung


Als absoluter Thriller-Fan hat mich dieses Cover mitsamt dem Titel „Die stumme Patientin“ sofort angesprochen. Zwar kannte ich den Autor nicht, aber der Klappentext war ganz nach meinem Geschmack.

Alice ist eine bekannte Malerin und ihr Künstlerherz schlägt für Farben und Leinwände. Bis zu dem Tag, als sie ihren Ehemann erschießt und in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen wird. Seit diesem Tag spricht Alice kein Wort mehr. Für die Ermittler und die Öffentlichkeit ist der Fall klar, Alice ist schuldig.

Der forensische Psychiater, Theo Faber, ist sich dessen aber nicht ganz sicher. Er will unbedingt an diesem Fall arbeiten und bekommt eine Anstellung in der Klinik, in welcher Alice untergebracht ist. Theo Faber will Alice unbedingt zum Reden bringen und will wissen, was genau an diesem Tag geschehen ist.

Die Geschichte fängt spannend an, hat manchmal leider ihre Längen, obwohl die Kapitel relativ kurz gehalten sind. Meistens lesen wir die Sicht- und Handlungsweise des Psychiaters, aufgelockert durch die Tagebucheinträge von Alice. Ehrlicherweise hat mich leider kein Charakter aus diesem Buch so richtig gefesselt. Keine Ahnung woran das lag. Klar wollte ich immer wissen wie es weitergeht – das hat der Autor auch sehr gut hinbekommen. Der Plot ist spannend, einfallsreich und unvorhersehbar. Vor allem der Schluß hat mich doch sehr überrascht. Auch der Schreibstil ist lebendig und teilweise rasant, dennoch hat es mich nicht so gepackt wie erwartet.

Fazit


Ich hatte leider andere Erwartungen an dieses Buch. Vor allem bei einem Psychothriller erwarte ich einen durchweg hohen Spannungsbogen, welcher sich von Kapitel zu Kapitel steigert. Diese Geschichte war eher ein guter Krimi, den man lesen kann aber nicht muss. Schade eigentlich, denn die Geschichte hätte durchaus Potential gehabt.

3/5

Eckdaten


„Die stumme Patientin“ von Alex Michaelides // Drömer Verlag // Mai 2019 // 384 Seiten // Taschenbuch // ISBN: 978-3-426-30690-1 // Preis: 9,99 €

Über den Autor


Der Brite Alex Michaelides wurde 1977 in Zypern geboren. Er studierte in Cambridge und Los Angeles und schreibt höchst erfolgreiche Drehbücher, u.a. die Vorlagen für die Kinofilme „The devil you know“ oder „The Brits are Coming“ mit Stars wie Uma Thurman, Tim Roth, Sofia Vergara und Stephen Fry. Nach einer Ausbildung zum Psychotherapeuten hat Alex Michaelides zwei Jahre lang in einer psychiatrischen Klinik für Jugendliche gearbeitet. „Die stumme Patientin“ ist sein erster Roman, der in den USA über ein Jahr unter den TOP 10 der New York Times Bestsellerliste stand und auch in Deutschland eine begeisterte Leserschaft fand.

Eure Sarah von Bloggerhochzwei

Bildrechte: Drömer Knaur Verlag