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Klappentext


Die idyllischen Höhen des Nordschwarzwalds sind Kommissar Doningers Revier. Er ist ein Genuss- und Gemütsmensch – wehe, wenn Verbrecher sein Idyll bedrohen!
Ein Unfall, der zum Mordfall wird, und ein Mordfall, der fast als Unfall abgehakt worden wäre, beschäftigen die Kripo in Baden-Baden. Eine Rolle spielen dabei rumänische Kinderbanden, die sich im Elsass verstecken, sowie deren zwielichtige Hintermänner. Und ein Jäger, der nicht nur hinterm Wild, sondern ebenso eifrig hinter den Ehefrauen seiner Jagdkollegen her ist.
Robert Doninger und seine hübsche, junge Kollegin Simone Mertens verfolgen jede Spur, doch häufig vergeblich. Zum Glück sorgen die wunderschöne Landschaft und die liebevoll zubereiteten Versperbrote von Doningers Ehefrau Gabi dafür, dass der Kommissar seine gute Laune schnell wiederfindet.

Meine Meinung


Während einer Wanderung im schönen Nordschwarzwald macht ein Ehepaar eine furchtbare Entdeckung. Im Moor liegt eine Leiche. Natürlich reagieren sie richtig und melden ihren Fund sofort der Polizei. Kommissar Doninger nimmt die Ermittlungen sofort mit seiner neuen, jungen und hübschen Kollegin Simone Mertens auf. Doch egal welche Spur sie auch verfolgen, der Mordfall um den Knaben im Moor bleibt erst einmal ungeklärt. Selbst eine rumänische Kinderbande mit deren Hintermännern steht in Verdacht aber ebenso auch der Jäger, welcher gerne auch mal anderes als nur Wild jagd. Für Doninger und Mertens wird es ganz schön verzwickt.

„Der Knabe im Moor“ ist ein Buch, welches den Leser sofort in die Handlung einsteigen lässt. Wir lernen den manchmal etwas bruddligen Kommissar Doninger kennen, der gerne mal einen Schwank aus seinem Leben erzählt oder singend hinter dem Steuer sitzt. Zum Glück hat Doninger jedoch eine so liebe Frau, die ihm jeden Tag so einige Leckereien auf den Weg mit gibt, denn das hebt seine Laune! Und seine Vesperpause, die lässt er sich von niemandem nehmen.

Simone Mertens hat es manchmal nicht so leicht mit ihrem Kommissar. Ist sie doch neu ins Revier gekommen und muss Doninger erst einmal überzeugen, dass sie nicht nur hübsch sondern auch intelligent ist. Aber mit ihrer fröhlichen Art gewinnt sie schnell das Vertrauen des Kommissars.

Günter Neidinger schreibt locker und leicht mit einer ordentlichen Prise Humor. Gekonnt baut er die Spannung auf, so dass der Krimi fast in einem Rutsch gelesen ist. Mit Doninger und Mertens hat er ein sympathisches Ermittlerduo geschaffen und ich bin gespannt, ob wir von den beiden noch mehr lesen werden.

Fazit


Ein spannender und humorvoller Krimi für zwischendurch, der den Leser miträtseln lässt und bestens unterhält. Wer das schöne Schwabenland mag, der wird auch dieses Buch lieben. Eines aber ist garantiert – ihr werdet hungrig sein auf ein leckeres Vesper!

5/5

Eckdaten


„Der Knabe im Moor“ von Günter Neidinger // Silberburg Verlag // Juli 2016 // 192 Seiten // Taschenbuch // ISBN: 978-3-8425-1480-5 // Preis: 9,90 €

Über den Autor


Günter Neidinger, Jahrgang 1943, wuchs mit fünf Geschwistern im badischen Bühl auf, studierte dann an der Pädagogischen Hochschule in Karlsruhe und wirkte lange Jahre als Lehrer und Rektor. Seit 30 Jahren ist er als erfolgreicher Autor tätig. Über 400 Bücher mit einer Gesamtauflage von über vier Millionen Exemplaren wurden in dieser Zeit veröffentlicht und teilweise in andere Sprachen übersetzt.

Eure Sarah von Bloggerhochzwei

Bildrechte: Silberburg Verlag