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das kochbuch der baeuerin

Klappentext


Mehr als 50 000 verkaufte Exemplare beweisen, dass sie nach wie vor gefragt ist: die gute alpenländische Küche!
In der 10. Auflage neu überarbeitet, präsentiert sich das beliebte Kochbuch der Bäuerin verjüngt, bewahrt aber seinen ursprünglichen Charakter. Köstliche Alltagsrezepte und bewährte Klassiker dokumentieren die natürliche, unverfälschte, traditionelle Kochkunst der ländlichen Küche im Alpenraum. Im Vordergrund stehen regionale und saisonale Produkte, Hausmannskost für den Alltag und bewährte Schmankerl für Feier- und Festtage.
Wertvolle Tipps zu Lagerung und Haltbarmachung von Lebensmitteln, in denen sich überliefertes bäuerliches Wissen mit modernen Erkenntnissen verbindet, bereichern diese einzigartige Rezeptsammlung.
Schöpfen Sie aus dem Vollen: 1082 schmackhafte Rezepte werden es Ihnen nicht leicht machen!

Meine Meinung


Dieses Kochbuch ist wahrlich ein Klassiker. Kommt es doch so ganz ohne Bilder aus und beschränkt sich auf das Wesentliche. Die einfache, bäuerliche Küche, die mit wenigen Zutaten schmackhafte Gerichte zaubert. Ich würde es schon fast puristisch bezeichnen. Im Vordergrund stehen hier frische Zutaten, regional eingekauft oder aus dem eigenen Garten. Es zeigt uns, dass wir so manch unsinnigen Kauf im Supermarkt einfach selber herstellen können.

Die bodenständigen Rezepte sind einfach gehalten und für 10 Personen ausgelegt. Das kommt mir sehr zugute, da ich einen 5 Personen Haushalt zu bekochen habe und somit nur die Mengenangabe halbieren muss. Sehr hilfreich sind auch zu Beginn die Hinweise zur Benützung des Kochbuchs. So wusste ich auch gleich, dass 1 dag (Dekagramm) 10 Gramm entspricht. Aber die für mich ungewohnte Mengenangabe macht „Das Kochbuch der Bäuerin“ sehr authentisch.

Gegliedert ist das Buch wie folgt:

  • Suppen
  • Gemüse
  • Fleischspeisen
  • Die Zubereitung von Fischen
  • Die Verwendung von Pilzen
  • Beilagen zu Fleisch- und Gemüsegerichten
  • Haupt- und Mehlspeisen
  • Verschiedene andere Hauptspeisen
  • Torten
  • Süßspeisen
  • Liköre und Getränke
  • Das Haltbarmachen von Lebensmitteln
  • Das Essigbereiten
  • Heimische Gewürzkräuter
  • Krankenkost
  • Anhang

Wie man sieht, sind alle Bereiche des Kochens und Backens abgedeckt. Es geht sogar noch darüber hinaus, indem es sehr umfangreich das Haltbarmachen von Lebensmitteln erklärt. Auch den Umgang mit Kranken bzw. welche Speisen und Getränke gereicht werden sollen, finde ich total interessant. Am Ende hat man dann noch Platz, eigene Rezepte einzutragen. Neben dem Glossar findet sich noch ein alphabetisches Rezeptverzeichnis, so dass man schnell das Gewünschte findet.

In das Cover habe ich mich sofort verliebt. Zeigt es doch einen bäuerlichen Herd in einer Bauernküche und ich liebe sowas! Innen sind die Buchdeckel in altrosa mit weißen Pünktchen gestaltet, was es für mich total liebevoll macht.

Zum Vesper gab es dann den Rettichsalat und den Karotten-Apfelsalat und als Knabberei für zwischendurch habe ich mich für Käsekekse entschieden. Einfach sau lecker!

kaesekekse

karottensalat

rettichsalat

Fazit


Ein Standardwerk, welches in keiner Küche fehlen sollte. Es bietet eine Vielzahl von Standardrezepten und ist somit ein optimaler Alltagshelfer. Wertvolle Tipps und Informationen machen diese Sammlung komplett. Schon meine Oma hatte dieses Buch in ihrem Küchenschrank, doch leider wusste ich damals nicht, was für ein Schätzchen das war. Wie ich finde, auch eine tolle Geschenkidee!

5/5

Eckdaten


„Das Kochbuch der Bäuerin: Die gute alpenländische Küche“ von Nastasja Pircher// Anton Pustet Verlag // August 2015 // 320 Seiten // Hardcover // ISBN: 978-3-7025-0810-4// Preis: 24,00€

Über die Autorin


Nastasja Pircher geboren 1979 in Salzburg, hat am „Annahof“ maturiert, anschließend das Tourismuskolleg für Marketing besucht und in Innsbruck Ernährungswissenschaften auf Lehramt studiert. Sie unterrichtet seit 2003 an der Landwirtschaftsschule in Kleßheim (Kochen, Service, Ernährungslehre, Gesundheit und Soziales, Gartenbau). Als Mutter zweier Kinder, Haus- und Gartenbesitzerin kocht sie für ihre Familie natürlich jeden Tag frisch und verarbeitet alles, was ihr Garten hergibt.